FRISCH INS DRITTE JAHR. NOCH IMMER GILT. NACHDENKLICH UM DIE ECKE.

Mercedes VISION EQXX als Blaupause für das elektrische Auto von morgen

Mercedes VISION EQXX als Blaupause für das elektrische Auto von morgen

Neues Denken im schnittigen Kleid der High-Tech-Zukunft: Eintausend Kilometer mit einer einzigen Batteriefüllung soll der Technologieträger fahren. Abbildung Mercedes-Benz

Ein „Meilenstein“ in der Autohistorie / Mercedes öffnet sich für die elektrische Mobilität in neuer Dimension / Kein Auto zum Kaufen, aber ein Beleg für den Fortschritt

Für die „wertvollste Luxusmarke im Automobilsektor“ (Selbsteinschätzung von Mercedes-Benz) sind Jahresrückblicke offene Türen in die Zukunft. So treten neue Nobel-Verkaufsrekorde bei Maybach, AMG und G-Klasse für das Jahr 2021 eng kooperierend auf mit „elektrischer Reichweite und Effizienz auf einem völlig neuen Niveau“. Diese Challenge-Botschaft gilt dem Mercedes VISION EQXX: Ein Forschungs-Elektro-Auto, das ein Demonstrations-Objekt für die Sternmarke mit einer Batteriereichweite von 1000 km und neue Dimension für Strom-Modelle aufzeigen soll. Mercedes-O-Ton: Eine Blaupause für die Zukunft des Autos.

Offenbar wirkt der Druck neuer Elektro-Boliden etlicher Start-ups-Labore sowie der stromernden Mittelklasse der Tesla-Modelle bis nach Stuttgart. Dort ist die Herausforderung von Elon Musk und Co. durchaus angekommen. Dennoch war in der schwäbischen Stern-Denkfabrik keine Hektik angesagt. Achtzehn Monate brummte und summte es quer durch alle Entwicklungs- und Forschungsabteilungen. Deren Erkenntnisse führte Markus Schäfer, Vorstand und Chief Technology Officer mit dem Knowhow der Formel-Eins- und Formel-E-Teams zusammen. Sein Auftrag: Mit Innovationsgeist, mit neuem Denken und Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) die Entwicklung künftiger Elektro-Autos im Vorgriff neu zu definieren und in einen Technologieträger zu kleiden. Nichts weniger als ein „Meilenstein“ in der Autohistorie sollte entstehen. Jetzt gibt es erste Abbildungen, die eine futuristische, glatte Langheck-Limousine ohne jede Mercedes-Ähnlichkeit zeigen. Ola Källenius, Vorstandschef von Daimler und Mercedes denkt voraus: „Der Mercedes Benz VISION EQXX zeigt, wie wir uns die Zukunft des Elektroautos vorstellen. Es ist der effizienteste Mercedes aller Zeiten – mit einem Energieverbrauch von weniger als 10 kWh pro 100 Kilometer.“ Mit einer einzigen Batterieladung sollen 1000 km an Reichweite möglich sein. Für diesen „Effizienzchampion“ wurden etliche Bestmarken umgesetzt: 95 Prozent Wirkungsgrad erreicht das Antriebskonzept; fast 100 kWh Energie werden gespeichert in einem Batteriepaket, das 50 Prozent weniger Volumen hat und 30 Prozent leichter ist als das in dieser Hinsicht weltbeste Batteriepaket im Mercedes EQS; Design und Aerodynamik realisieren eine Rekordwindschnittigkeit mit dem Luftwiderstandsbeiwert von 0,17; dazu passen spezielle Reifen mit geringem Rollwiderstand, Solar Paneele und neues Denken beim Sparen an Gewicht sowie für die Verwendung von pflanzlichen Materialien.

Der Mercedes VISION EQXX ist als Technologieträger und Forschungsfahrzeug konzipiert. Und als rollender Beweis für die Innovationskraft der Marke Mercedes. Man wird ihn in dieser Konzeption gesamthaft nicht kaufen können. Deshalb gibt es auch keinen Preis und keine Markttermine. Aber Technik und Methoden sollen in der elektrischen Zukunft des Sterns auf allen Straßen eingesetzt werden.

In der Gegenwart hat Mercedes-Benz im nicht einfachen Jahr 2021 mehr als 2,4 Millionen Einheiten weltweit abgesetzt. Allerdings deutete sich im vierten Quartal 2021 für Mercedes-Benz Cars bei einem Verkauf von 475 968 Einheiten (Minus 24,7 Prozent) eine  weitere Schwächung des Marktes an, die ins Jahr 2022 hinein reichen könnte. Doch E-Fahrzeuge folgten dem anhaltenden Wachstums-Trend und bei Maybach, AMG und G-Klasse („High-End-Modelle“) wurden Verkaufsrekorde vermeldet. (wp.)

 

Otto im Volvo

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Tiere im Auto (02): Wie Otto von wo zu uns kam und geblieben ist / Kein einfacher Weg in sein zweites Leben: Der Satz in den Laderaum / Gewöhnung ist alles (Foto etcpp.) Tiere als Beifahrer sind wie Menschen im Auto: Unterhaltsam oder lästig. Mitunter sind sie nötig...

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Mitte Januar des neuen Jahres

So kalt beginnt das heiße 2022
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Fundsachen

Das Jahr fängt gut an

Wo sind die Raben? Alle sind da, aber man sieht sie nicht.

Von wp.

„Niemand, absolut niemand konnte sich vorstellen, mit welcher Coolness der Große den Kleinen eines Tages verhungern lassen würde, bis Lancia nur noch eine Souvenir-Anstecknadel sein würde, die man an Jubiläumstagen zum Slim-Fit-Auftritt der Konzerngruppe tragen würde.“

Herbert Völker in einem Nebenabsatz zur Lancia-Historie während zärtlicher Erinnerungen an den Lancia Stratos in der österreichischen „Autorevue“ im Doppelmagazin Dezember 2021/Januar 2022. Wem diese Nummer noch begegnet gilt unsere Empfehlung: Sehr guter Retired-Völker zum Jahresbeginn und Herz-Schmerz-Bilder von der englischen Fotografin Amy Shore. (wp.)

Vielleicht nicht die Uhr, doch den Kalender können Autodetailiker nach ihm stellen. Pünktlich zum Jahresanfang liegt der „autosalon 68“ auf. Er verspricht alle Autos in Deutschland, über 4000 Modelle der Weltproduktion, dazu Testberichte und einen Katalog, der gut ist für eine Alleinstellung. Dazu haben Herausgeber Wolfram Nickel und Jasmin Pouwels (Leitung Katalogteil) für die „autoparade / autodrom / Modelle 2022/23“ erstmals den „digitalen autosalon 68“ für Smartphone oder Tablet untergebracht. Mit dem Scannen des QR-Code liegt gratis das E-Book bereit. Kompakte Übersichten wie zu neuen oder ausgelaufenen Modellen und zu Typen mit alternativem Antrieb belüften den Umgang mit der prallen Autopracht. Um diese bemühen sich erfolgreich beste Foto-, Papier- und Druckqualität. Der 336 Seiten kräftige „autosalon 68“ kostet  12,90 Euro. (wp.)

Es kann nur besser werden. Im Automarkt 2021 regierte der Zufall, wer liefern konnte, war gut drauf, mehr Strom war noch nie unterwegs und es darf gesagt sein, E-Autos sind zunehmend Alltag, rund 350 000 kamen 2021 neu auf deutsche Straßen, VW e-Up und Tesla Model 3 fahren mit VW ID.3 vorneweg, es gibt mehr Steckdosenträger-Zulassungen als Selbstzünder-Neu-Verkäufe, die Lehre ist bitter: So wird eine Antriebstechnik ruiniert, weil vorübergehend miese Luft war auf Stadtstraßen. (wp.)

Alle neuen Kleinen sind tolle Design-Kisten. Wer den ersten Opel Corsa im Jahr 1982 fuhr, wird nicht glauben, was aus dem klappernden Hänfling im Jahr 2022 wurde: Unter dem Einfluss der französischen Peugeot-Mutter flüggte aus dem Corsa ein schmucker Modestar, er macht wirklich was her, der überhaupt nicht mehr popelige Opel. Noch weiter zurück reicht unser Erinnern beim VW Polo: 1975 auf dem Genfer Salon mit 40 PS und einem Kartonagen-Innenraum präsentiert, fährt jetzt eine straffe GTI-Version mit über 200 PS, im Muskelshirt zu rund 30 000 Euro vor und ist eine schöne Antwort auf die Frage nach der Zukunft des Golf GTI? Aber auch die neuen Toyota Yaris, der frische Suzuki Swift, der schnittige Skoda Fabia und die Seat Ibiza, alle sind flinke Alternativen zu den Großen. Und zu den Elektro-Athleten. Wobei die Kunden begreifen, dass am besten städtisch gestromert wird. Renault Zoe, VW e-Up sowie der jetzt im Leben angekommene Smart EQ Fortwo sind des Stromers Lieblinge. (wp.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

, es werden wohl noch mehr, zumindest auf deutschen Straßen